Die Pyramiden von Gizeh
Zu Füßen eines Weltwunders
Ihre schlichte Größe und majestätische Erhabenheit hat seit alters her die Gemüter zu Spekulationen angeregt. Noch heute erscheint schier unbegreiflich, wie die Erbauer der Cheops-Pyramide es schafften, mit den einfachen Hilfsmitteln der damaligen Zeit 2,5 Millionen Steinblöcke, jeder einzelne 2,5 Tonnen schwer, so exakt aufeinander zu schichten, dass sich im Grundriß lediglich Abweichungen von maximal zwei Zentimetern ergaben.
Die um 2.690 v.Chr. erbaute Pyramide des Königs Cheops ist zugleich die größte der drei Pyramiden von Gizeh - sie wird auch Akwir, "die Große" genannt. Sein Sohn Chephrên errichtete gleich daneben eine zweite, die zwar optisch höher erscheint, aber mit 136,30 Metern einige Meter niedriger ist als die Pyramide seines Vater. Die dritte und kleinste der Pyramiden ist die des Mykerinos, des Sohnes von Chephrên. Ursprünglich müssen die Pyramiden noch eindrucksvoller gewesen sein, denn ihre Seitenflächen waren früher vollständig mit weissem, poliertem Kalkstein verkleidet.
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