Caesarea - ein geschichtlicher Brennpunkt
Heute antike Stadt von einem Nationalpark umgeben
Zwölf Jahre dauerte der Ausbau der Stadt unter der Regentschaft Herodes. In dieser Zeit entstand ein Netzwerk von Strassen, Tempel, Theater, das Hippodrom und die Wasserversorgung. Da Caesarea über keinerlei Fluss- oder Quellwasser verfügte, musste das Trinkwasser von der acht Kilometer entfernten Shuni-Quelle herbeigeschafft werden. Die zu diesem Zweck erbaute Wasserleitung wurde mittels eines Steintunnels durch das Kurkar Gebirge geführt und weist ein gleichbleibendes Gefälle von 20 Zentimetern pro Kilometer auf. Die guterhaltenen Reste dieses imposanten Aquäduktes befinden sich ein Stück nördlich der Ruinen der alten Stadt.
Caesarea ist allemal einen Besuch wert: Die Ruinen sind vorbildlich restauriert, die liebevoll angelegte Gärten und Grünflächen verbreiten eine entspannte Atmosphäre und mehrere Cafés und Restaurants laden zum Verweilen in alten Gemäuern ein. Zum Nationalpark gehört ausserdem ein kleiner Strand, komplett mit Duschen und Liegestühlen. In dem rekonstruierten römischen Theater, das aus dem 1. Jh. stammt und 3.500 Zuschauern Platz bot, finden im Sommer vor dem Panorama des Mittelmeeres Theater- und Musikveranstaltungen statt.
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