Belém hat Freizeitkultur
Stadt am Amazonasdelta (Amazonasgebiet)
Vier grosse Gebäude, Eisenkonstruktionen, die aus England importiert wurden und zur Jahrhundertwende als Lagerhäuser dienten, beherbergen heute 33 Ladenlokale, hauptsächlich Restaurants - insgesamt 32.000 Quadratmeter. Draussen am Kai laden die Restaurants zum gemütlichen Zusammensitzen und Entspannen ein - mit einem herrlichen Blick über die Guajará Bucht. Drinnen bietet der "Boulevard das Artes" - Boulevard der Künste - Fotografien, die die Hafengeschichte dokumentieren.
Zudem werden Objekte ausgestellt, die während archäologischer Ausgrabungen nahe des Sao Pedro Nolasco Forts entdeckt wurden. Auch die Station Gallery findet sich hier. Zwei hängende und verstellbare Bühnen, auf denen Livemusik und andere künstlerische Darbietungen stattfinden, sind eine Attraktion. Fünf reguläre und neun Fast-Food Restaurants der eigentlichen Gastronomie-Meile lassen kulinarisch kaum einen Wunsch offen. Wählen kann man zwischen italienischer, orientalischer oder regionaler Küche, wobei Letzteres zu empfehlen ist:
Das La em Casa hat sich in Belém schon einen Namen gemacht, man findet es auch auf der Avenida José Malcher. Hier gibt es köstliche Fischgerichte z.B. in Kokossauce, sowie einige deftige Eintöpfe mit Gemüse und Fisch aus der Region. Weitere Restaurants in diesem Gebäude bieten internationale Küche (Resto das Docas) und Meeresfrüchte (Bistrot Italia).
Im hintersten Gebäude befindet sich der alte Passagier-Terminal, der auch heute noch als Fährhafen dient. Speziell für den Amazonas-Tourismus hat man eine 671 Quadratmeter grosse Fähre gebaut. Mit der Estação das Docas, hat die Stadt Belém wohl den zukünftig wichtigsten städtischen Dreh- und Angelpunkt des Tourismus geschaffen.
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