Bad Ischl
Auf Sissis Spuren
Vor genau 150 Jahren begann die Liaison zwischen ihr und der oberösterreichischen Stadt. Im Haus Esplanade 10, heute ein Museum, wurde am 19. August 1853 die Verlobung von Sissi mit Kaiser Franz Joseph gefeiert. In den historischen Verlobungsräumen befindet sich nunmehr das Standesamt, wo heute auch so genannte "Sissi Hochzeiten" gefeiert werden. "Wenn er nur ein Schneider wäre", soll sich Sissi damals gewünscht haben. Doch ihre Mutter duldete kein Widerwort: "Dem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb."
Nach der Hochzeit im Jahr 1854 kamen der Kaiser Franz Joseph und Elisabeth jährlich nach Ischl. Von den Eltern des Regenten erhielten sie als Hochzeitsgeschenk die Kaiservilla. Die Villa Eltz wurde in Form eines E gebaut. Zudem wurde für Sissi das zauberhafte Marmorschlössl errichtet, ein kleines Schmuckkästchen im englischen Cottagestil.
Bereits im Jahr 1899 wurde im Gedenken an die im Jahr davor in Genf ermordete Kaiserin von Österreich der "Elisabeth Waldweg" von Ischler Bürgern angelegt. Die feierliche Eröffnung des drei Kilometer langen Promenadenweges fand am 2. Juli 1899 statt. Geschichte zum Anfassen: Der Themenweg bietet interessante Details aus dem Leben der Kaiserin und ihrem Bezug zu Bad Ischl. Auf der Strecke von Bad Ischl nach Pfandl finden sich Hinweise zu ihren Lieblingsplätzen, ihren Wanderungen und Ausritte. Und immer wieder Reminiszenzen an ihre Lyrik.
Der neue "Elisabeth Waldweg" führt von Pfandl über die Ahorn-Felder zur Leschetizky Höhe und über den Bauernfeld-Weg zum Kalvarienberg in Bad Ischl zurück. Dieser Teil des Weges widmet sich vor allem der Erinnerung an berühmte Künstler, die sich in Ischl zu ihren Werken inspirieren liessen und die so das Salzkammergut berühmt machten.
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