Asien: Sato und Sukiyaki
Vielfältige kulinarischen Genüsse
So vielfältig wie die Sitten und Gebräuche sind auch die kulinarischen Genüsse, die Asien zu bieten hat. Gern werden auch Gäste zu den Mahlzeiten eingeladen. Eine Einladung, die man tunlichst annehmen sollte. Wer ablehnt, verschmäht die Großzügigkeit der Gastgeber.
Japans Küche besteht nicht nur aus dem auch mittlerweile hier zu Lande so geschätzten Sushi, sondern offeriert noch mehr als rohe Fischhäppchen. Tempura etwa, in einen lockeren Teigmantel gehüllte Fisch-, Garnelen- oder Gemüsestücke. Gleichfalls beleibt: Sukiyaki, eine Art Fondue, bei dem hauchdünne Rindfleischscheiben mit Gemüse und Tofu in heißer Brühe und leicht gesüßter Sojasauce gegart werden. Die fertigen Stücke fischt man mit einem Stäbchen aus dem Topf und taucht sie vor dem Verzehren in ein rohes, aufgeschlagenes Ei.
Ein Restaurantbesuch in Japan ist nicht grundsätzlich teuer. In den vielen kleinen, einheimischen Speiselokalen gibt es appetitliche Gerichte zwischen umgerechnet fünf und fünfzehn Euro. Tee und Eiswasser werden oft kostenlos serviert. Japanische Sprachkenntnisse sind nicht nötig, um Essen zu ordern. Sämtliche Gerichte der Speisekarte stehen als Plastikversion in einer Glasvitrine, für die Bestellung genügt ein Fingerzeig. Preisgünstige, wohlschmeckende Mahlzeiten sind etwa Ramen und Udon, sättigende Nudelsuppen mit Fleisch und Gemüse, Yakitori, gegrillte Hühnerfleischspieße, oder Okonomiyaki, eine Art Pfannkuchen mit Gemüse und Meeresfrüchten oder Fleisch in aromatischer Sauce.
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