06.11.2009

Asien: Sato und Sukiyaki

Vielfältige kulinarischen Genüsse

So vielfältig wie die Sitten und Gebräuche sind auch die kulinarischen Genüsse, die Asien zu bieten hat. Gern werden auch Gäste zu den Mahlzeiten eingeladen. Eine Einladung, die man tunlichst annehmen sollte. Wer ablehnt, verschmäht die Großzügigkeit der Gastgeber.

 

Asien Essen
Gut essen kann man allerorten in Thailand - sei es in der kleinen Garküche am Straßenrand oder im Luxusrestaurant. Die Grundgerichte sind fast immer die gleichen: Reis und Curry mit oder ohne Kokosmilch, suppenartige Gerichte mit würzig scharfem oder mildem Geschmack, Gemüse mit gebratenem Fleisch, zahlreiche scharfe Chilis und scharf angemachter Salat. In jeder Region des Landes werden die Gerichte jedoch unterschiedlich zubereitet: im Nordosten liebt man es sehr scharf und stark gewürzt. Die Thais im Norden kochen grundsätzlich milder und bevorzugen Klebreis, der zu kleinen Kugeln geformt und in Soße oder Dips getunkt wird. Im Süden wird so scharf, säuerlich und salzig wie nur möglich gegessen. Das dort am häufigsten verwendete Gemüse ist eine unter dem Namen Sato bekannte Bohnenart, ähnlich scharf wie Knoblauch. Die Thailänder essen zu fast jeder Tages- und Nachtzeit. Drei Mal am Tag wird warm gespeist, wobei sie zwischen den Mahlzeiten gerne kleine Gerichte zu sich nehmen. Süßigkeiten gibt es jedoch eher selten.
 
Sushi

 

Japans Küche besteht nicht nur aus dem auch mittlerweile hier zu Lande so geschätzten Sushi, sondern offeriert noch mehr als rohe Fischhäppchen. Tempura etwa, in einen lockeren Teigmantel gehüllte Fisch-, Garnelen- oder Gemüsestücke. Gleichfalls beleibt: Sukiyaki, eine Art Fondue, bei dem hauchdünne Rindfleischscheiben mit Gemüse und Tofu in heißer Brühe und leicht gesüßter Sojasauce gegart werden. Die fertigen Stücke fischt man mit einem Stäbchen aus dem Topf und taucht sie vor dem Verzehren in ein rohes, aufgeschlagenes Ei.

Ein Restaurantbesuch in Japan ist nicht grundsätzlich teuer. In den vielen kleinen, einheimischen Speiselokalen gibt es appetitliche Gerichte zwischen umgerechnet fünf und fünfzehn Euro. Tee und Eiswasser werden oft kostenlos serviert. Japanische Sprachkenntnisse sind nicht nötig, um Essen zu ordern. Sämtliche Gerichte der Speisekarte stehen als Plastikversion in einer Glasvitrine, für die Bestellung genügt ein Fingerzeig. Preisgünstige, wohlschmeckende Mahlzeiten sind etwa Ramen und Udon, sättigende Nudelsuppen mit Fleisch und Gemüse, Yakitori, gegrillte Hühnerfleischspieße, oder Okonomiyaki, eine Art Pfannkuchen mit Gemüse und Meeresfrüchten oder Fleisch in aromatischer Sauce.

 

Letzte Änderung: 06.11.2009
Medien (diese Seite): fabi
Autor: fabi

Drucken