Korfu, die grüne Insel
Die Insel der Kaiserin Sissi
Von Gastouri führt die Straße zum Achillio hinauf, zum Paradies der österreichischen Herrscherin. Statuen und eine Freitreppe führen zur üppigen Fassade des Schlosses. Den hohen Erwartungen wird auch der wunderschöne Garten gerecht. Blumen, Palmen und viele Kunstwerken prägen das Bild. Korfu war offenbar schon in der Antike anziehend für Blaublüter. Die nördlichste Insel Griechenlands im Ionischen Meer soll identisch sein mit der Insel der Phäaken, wo einst Odysseus auf seinem beschwerlichen Heimweg von Troia nach Ithaka an den Strand geworfen wurde. Hier traf er die schöne Königstochter Nausikaa. Wenn man Homers Worten glauben darf, verbrachte er hier eine durchaus angenehme Zeit.
Korfu-Stadt bietet viel fürs Auge: zwei Festungen, eine Esplanade und orthodoxe Kirchen der Altstadt machen die Siedlung sehenswert. Sie liegt im Zentrum der Ostküste und bietet zahlreiche Sand- und Kiesstrände mit entsprechend gelegenen Hotels. Anders die Buchten an der Westküste. Hier fühlen sich Ausflügler wohl, die gerne ein paar Schritte wandern. Kleine Hotelanlagen und Dörfer wie Agios Georgios oder Paleokastritsa sind Orte der Ruhe in geradezu pittoreskem Ambiente. Wer sich von dort ins Hinterland von Sidari begibt, kann stundenlang durch Olivenhaine laufen. Für den klassischen Strandurlaub sind dagegen die Orte im Norden zum empfehlen, lange Sandstrände laden hier zu schönstem Erholungsurlaub.
Ein Postkartenmotiv steht für ganz Korfu: Das weiße Kloster Vlachema auf einer kleinen Insel, die Glocke überragt von einer Zypresse. Den besten Blick auf das Kloster und die benachbarte Mäuseinsel erhascht man vom Aussichtspunkt Kanoni. Dieser Sport liegt südlich von Korfu-Stadt auf der Halbinsel Analipsi. Neben dem faszinierenden Panorama findet man dort Reste eines Artemistempels in der Nähe des Klosters Agii Theodori.
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