Sprachguide: La cucina italiana
La cucina" ist die Kochkunst des Landes
"La cucina italiana" ist in der Welt berühmt: Nicht so raffiniert wie die französische, aber eleganter, leichter und feiner als Spezialitäten anderer Provenienz. Deswegen heute ein kleiner Streifzug durch die italienische Küche.
"La cucina" ist die Kochkunst des Landes, wo die Zitronen blühen, aber auch der Raum selbst. "Forno" und "fornello" bilden das Zentrum dieser Werkstatt, der Backofen und das Kochfeld. In Italien Standard: "il fornello a gas" – der Gasherd.
Wenn es beispielsweise ums Pasta-Kochen geht, brauchen wir: "Una pentola grande" (einen großen Topf), "acqua", "sale" (Salz) – "nient'altro" (sonst nichts). Öl in das Wasser zu schütten, ist eine deutsche Unart, die Italienerin angedichtet wird, aber genauso wie Abschrecken unter die Todsünden fällt. Allora: "Metti una pentola grande con acqua sul fuoco e aggiungiamo sale. Quando l'acqua bolle, butti la pasta nell'acqua." (Stelle einen großen Topf mit Wasser auf das Feuer und gebe Salz dazu. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln ins Wasser geben.)
Der Topf heißt also "pentola", verschlossen wird er mit dem "coperchio". Das Steak kommt in die "padella". Umgerührt wird mit dem "cucchiaio" (Löffel), um beschichtete Töpfe und Pfannen nicht zu zerkratzen, am besten mit dem "cucchiaio di legno" (Holzlöffel). Gemüse wird mit dem "coltello" klein geschnitten, heiße Töpfe mit dem "guanto da forno" angefasst. Wenn das Steak zu lange in der Pfanne bleibt, wird es "bruciato" (angebrannt) – und nichts fürchtet der Hobbykoch mehr, als wenn der Partner aus dem Wohnzimmer ruft: "Amore, sa da bruciato" – "Mein Schatz es riecht verbrannt!"
Damit es auch schmeckt, müssen "spezie" ans Essen, hier die wichtigsten Gewürze der italienischen Küche:
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