16.11.2009
Ionische Inseln: Insel Kefalonia
Mit rund 700 qkm ist sie nicht nur die größte der ionischen Inseln, sondern zählt auch zu den beliebtesten Reisezielen vor der griechischen Westküste. Ein schweres Erdbeben hatte im Jahr 1953 fast dreiviertel aller Gebäude zerstört. Nur wenige Orte im Norden der Insel wurden verschont. Und es brauchte lange Jahre, bis sich die Insel davon erholt hatte. Kulturelles Zentrum von Kefalonia ist damals wie heute der Hauptort Argostoli, eine geschäftige Gemeinde mit vielen einladenden Boutiquen, Bars und Tavernen. Abends trifft man sich am Valianou-Platz und genießt zu Gyros, Stifado oder Moussaka einen Robola, den erfrischenden Weißwein der Insel.
Weitläufige Strände mit idealen Bedingungen für Schwimmer und Schnorchler gibt es bei Lassi und Skala. Wanderwege von ganz einfach bis anspruchsvoll führen durch die Höhenlagen und durch saftig grüne Täler, vorbei an schroffen Felsformationen zu spektakulären Höhlen, wie etwa der Höhle des Hl. Gerasimus, der zugleich Schutzpatron von Kefalonia ist. Ebenso sehenswert: der unterirdische Melissani-See. Und vom mehr als 1.600 Meter hohen Berg Ainos aus hat man einen herrlichen Blick auf Kefalonia und die umliegenden Inseln.
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