Merengue und Mango in der Dom. Republik
Es muss nicht immer All Inclusive sein
Die echte Dominikanische Republik beginnt da, wo die Souvenirstände aufhören. Wer die Strände von Boca Chica, Puerto Plata, Sosua und Punta Cana hinter sich gelassen hat, kann Schätze finden. Santo Domingo ist solch eine Entdeckung. In der Altstadt warten die besten Restaurants der Insel. Daneben lohnt ein Besuch des "Mesón de Bari" in der Calle Hostos. Aus dem Künstlercafé klingen heiße Merengue-Rhythmen bis spät in die Nacht. Über der Theke haben dominikanische Künstler eine Galerie gefunden. Hier spielen die Einheimischen Domino, trinken Rum und rauchen Cohibas.
"In Santiago wird das Geld verdient, das man in Santo Domingo ausgibt", sagt ein dominikanisches Sprichwort. Denn Santiago de los Caballeros im fruchtbaren Tal des Río Cibao kam durch Produktion von Rum und Anbau von Tabak, Bananen, Zucker, Kaffee und Reis zu einigem Wohlstand. Wahrzeichen Santiagos ist eine 67 Meter hohe Säule, schlicht "El Monumento" genannt. Sie wurde vom Diktator Trujillo errichtet und erinnert an die Helden des Restaurationskrieges 1865. Interessant ist ein Besuch im Museo del Tabaco. Es zeigt die Geschichte des Tabakanbaus und seiner Verwertung. Im Museo de Arte Folklórico Tomás Morel gibt es viele traditionelle Masken und Kostüme des einheimischen Karneval.
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