11.05.2005
Liparische Inseln
Versteckte Strände und Vulkane
Nur ein bzw. zwei Stunden mit dem Fährschiff von Milazzo an der Nordküste Siziliens entfernt, erreicht man eine märchenhafte, verträumte Inselwelt: die äolischen bzw. die liparischen Inseln. Die sieben Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs und jede ist auf Ihre Art anders. Hauptinsel und Namensgeber ist die 37,6 Quadratkilometer große Insel Lipari. Dreh- und Angelpunkt für den Insel-Schiffsverkehr ist das kleine, bezaubernde Hafenstädtchen gleichen Namens. Hier gibt es die meisten Hotels, Restaurants, Läden und ein heißes Nachtleben.
Eine asphaltierte Ringstraße führt um die Insel, die einen zu den schönsten Aussichtspunkten, verstecktesten Stränden und zu staubigen Bimssteinwerken führt. Nur 15 Schiffsminuten entfernt liegt die Insel Vulcano mit einem noch aktiven Vulkan. Hauptattraktion der 600 Einwohner zählenden Insel ist das schwefelhaltige warme Schlammbad und das teilweise durch heiße Vulkangase erwärmte Meer. Auf der Insel Panarea trifft sich die Highsociety Italiens. Es ist ein Ferienparadies der Schönen und Reichen.
Die interessanteste Insel aber ist Stromboli. Mehrmals pro Stunde speit der Vulkan Stromboli glühende Lava aus, was besonders in der Dunkelheit ein grandioses Schauspiel ist. Die Insel Salina, auch grüne Insel genannt, gilt als die familienfreundlichste Insel. Eine besondere Spezialität der Insel sind die in Salz eingelegten Kapern und der süße Malvasia-Wein. Ganz beschaulich geht es auf den kaum bewohnten Inseln Filicudi und Alicudi zu. Ein Fall für Ruhesüchtige.
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