Lanzarote - die vulkanische Kanareninsel
Einmalig karg, einmalig wüstenähnlich
Lanzarote ist faszinierend und bizarr, vielleicht sogar die faszinierendste und bizarrste der Kanarischen Inseln, mit ihren weiten, von Lavaströmen bedeckten Flächen, die einer Mondlandschaft gleichen. Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft unglaublich karg, wüstenähnlich - auf den zweiten Blick erweitert sich das Bild, eröffnet sich die Einmaligkeit.
Versteckte Buchten und herrliche Strände, zum Teil kilometerlang, auch mit schwarzem Lavasand, bieten grenzenloses Badevergnügen. Taucher und Surfer finden an der Costa Teguise und in Puerto del Carmen ihr geeignetes Revier. Zahlreiche Sportmöglichkeiten zu lande und zu Wasser bietet die Playa Blanca. In der Nähe der Costa Teguise wurde inmitten der kargen Vulkanlandschaft ein Golfplatz angelegt, der die Herzen der Golfer höher schlagen lässt.
Architektonisch wurde Lanzarote von spanischen Siedlern geprägt - in Kirchen und Adelshäusern sind auch andalusische Stilrichtungen zu finden. Auch die "moderne" Bebauung entstand im Bewusstsein für die Natur und traditionelle ländliche Bauweise. Viele Neubauten sind in Anlehnung an typisch kanarische Häuser entstanden. Alte Bauernhöfe sind wunderschön restauriert und zu Museen oder Restaurants umfunktioniert. Und nicht selten hatte der international rennomierte Künstler César Manrique seine Hände im Spiel - er war massgeblich für Bebauung und ökologisches Gleichgewicht verantwortlich.
Wer sich auf den Weg macht dieses Urlaubsparadies zu erkunden, wird vielen Malern, Modefotografen, Musikern und Schriftstellern begegnen. Sie alle fühlen und fühlten sich angezogen von Lanzarote. Wer ausspannen möchte kommt genauso auf seine Kosten: Die Insel hat ein paar wunderschöne Sandstrände, sauberes türkisblaues Wasser, abgelegene Fischerdörfer, fast immer Sonnenschein und das so angenehme Lüftchen, das auch die höheren Temperaturen stets erträglich macht.
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