Kykladen, Mykonos und Delos
Die griechischen Kykladen
Die strahlend weiße Hauptstadt hat Kulturtouristen einiges zu bieten. Die Marienkirche Panagia Paraportiani, und das Alefkandraviertel, Klein-Venedig der Kykladen. In Ano Mera wartet das Kloster Panagia Tourliani mit seinem eigenwilligen Glockenturm und Schätzen des Mittelalters. Doch beliebter als bei Kunsthistorikern ist Mykonos bei Schwulen. In der Superparadise-Bucht gesellen sich Gleichgesinnte aus aller Welt im feinen Sand zueinander. Im Westen der Insel, am Agios Iannis, gibt es trotz des offiziellen Verbots einen FKK-Strand, der fest in griechischer Hand geblieben ist. Hier findet sich ein idyllisches Fleckchen, das der Kommerz noch nicht erobert hat.
Delos
Einmalige Sonnenuntergänge gibt es viele auf den Kykladen. Doch wenn die Iannis-Bucht auf dem kleinen Delos in sanftes Licht gehüllt wird, werden selbst aus hart gesottenen Zeitgenossen hoffnungslose Romantiker. Auch Hobby-Archäologen kommen hier auf ihre Kosten, denn auf den dreieinhalb Quadratkilometern der Insel stolpert man immer wieder über Reste der glorreichen Vergangenheit. Immerhin soll auf dem göttlichen Eiland die Wiege von Apollo und Artemis gestanden haben. Entsprechend wurden die beiden Gottheiten mit prachtvollen Tempelanlagen geehrt, deren Reste noch immer ein beeindruckendes Bild der griechischen Baukunst der Antike geben. Berühmtestes Erbe: die imposante Löwenterasse.
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