31.03.2004

Harbour Island - Romantische Insel der Bahamas

Unvergessliche Idylle

Rosa schimmernder Strand, pastellfarbene Häuser im Zuckerbäcker-Stil, bunte, blühende Vorgärten mit weiss gestrichenen Holzzäunen und kristallklares Wasser - all das macht Harbour Island zu einer der romantischsten Inseln der Bahamas.

 

Strand auf Harbour Island

 

Am Hafen von Dunmore Town, einst Hauptstadt der Bahamas und einziger Ort der Insel, begrüsst ein Schild die Neuankömmlinge. "Home of the friendly people" ist da zu lesen - und dieses Motto steht nicht nur geschrieben. Schnell kommt man mit den freundlichen Einheimischen ins Gespräch, die ihre Insel liebevoll "Briland" nennen. Die beschauliche Atmosphäre lässt rasch Urlaubsstimmung aufkommen, denn hier herrscht keine Hektik. Autos gibt es nur wenige. Beliebteste Fortbewegungsmittel sind Fahrräder oder die elektrisch betriebenen Golfcarts, die auch an Touristen vermietet werden.

 

Der fast fünf Kilometer lange rosafarbene, puderfeine Sandstrand von Harbour Island ist meist menschenleer und bietet ideale Bedingungen für sportliche Strandläufe. Auch unter Wasser wird einiges geboten: vielfältige Korallenriffs, faszinierende Steilwände und Dutzende von Schiffswracks laden zum Tauchen und Schnorcheln ein. Auf der Insel gibt es nur zehn Hotels. Weniger ist mehr: Das Kleinste hat fünf Zimmer, das Grösste derer 30. Harbour Island ist ideal für Reisende, die einfach die Seele baumeln lassen wollen.

 

Abends trifft man sich gern in der ungezwungenen Atmosphäre der Hafenrestaurants und geniesst bei alkoholstarken Cocktails wie "Bahama Mama" oder "Goombay Smash" den postkartenreifen Sonnenuntergang. Deftige einheimische Küche wird in "Angela's Starfish Restaurant" serviert. Neben gutem Essen gibt Wirtin Angela, eine kernige Bahamesin, gern ein paar Anekdoten zum Besten.

 

Fast schon als Muss gilt der Besuch einer der zahlreichen Gottesdienste. Selbst überzeugte Nicht-Kirchgänger lassen sich von der Begeisterung der schwarzen Bevölkerung mitreissen, die oftmals bis zur Ekstase singt, klatscht, tanzt und betet. In der "Church of God" geht es besonders temperamentvoll zu, denn meistens begleitet eine kleine Band die Gemeinde bei ihren Gospel-Gesängen. Jeder Besucher ist herzlich willkommen und wird auch persönlich begrüsst.

 

Um das Farbenspiel des Meeres und die Klarheit des Wassers zu erleben, bietet sich eine Bootstour zur Nachbarinsel Spanish Wells an. Hier ist der Weg das Ziel, denn die Insel selbst ist optisch wenig spektakulär, obwohl sie als reichste Gemeinde der Bahamas gilt. Die konservative, wohlhabende und ausschliesslich weisse Bevölkerung, Nachfahren der Puritaner, verdient seit Jahrhunderten ihren Lebensunterhalt durch Langustenfang. Früher war die Insel die letzte Station der spanischen Galeeren, bevor diese ihre Fahrt zurück nach Europa antraten.

 

Letzte Änderung: 31.03.2004
Medien (diese Seite): paba
Autor: paba

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