09.07.2001

Hörnum im südlichsten Süden Sylts

Am Ende der Welt

Strand von Sylt

 

Von drei Seiten bricht sich das Meer im südlichsten Süden der Insel Sylt. Einst Seeräuberschlupfwinkel und Hochburg der Heringsfischer, später Militärstützpunkt, ist er inzwischen wieder Heimat von Kleinwalen. Auf dem Weg vom Hörnumer Weststrand um die Landzunge kann es gut passieren, dass man die "kleinen, grossen Meeressäugetiere" zu Gesicht zu bekommt. Aber auch die Brandung und das Meer, die ins Meer ragende Landzunge, die Hörnum Odde, sowie die Dünen und das Watt bieten abwechslungsreiche Einblicke in das umliegende Naturschutzgebiet.

 

Den Weg zurück nach Hörnum weist der 1907 erbaute rot-weisse Leuchtturm. 34 Meter ragt er seit 1907 in die Höhe und hat eine Reichweite von 21 Seemeilen (40 Kilometer). Im weissen Ring war bis in die 30er Jahre die Dorfschule untergebracht, mit bis zu drei Schülern einst die kleinste des ganzen Landes. Vom Hafen aus starten Ausflugsdampfer zu Inseln und Halligen, erkunden Seehundbänke und fahren nach Föhr und Helgoland. Krabbenfischer stechen vom kleinen Hafenort in See. Der Blanke Hans, die Nordsee, nagt an der Hörnum-Odde. Sie zählt zu den von Sturmfluten am meisten bedrohten Stellen Sylts. Wer das Gebiet nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann an Vorträgen und Exkursionen der Schutzstation Wattenmeer teilnehmen, auch für Kinder gibt es spezielle Wattwanderungen.

 

Letzte Änderung: 09.07.2001
Medien (diese Seite): mafi
Autor: mafi

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