Altes Ceylon - Neues Sri Lanka
Ein Garten Eden
Die Insel ist die Erfüllung aller Sehnsüchte wintermüder Europäer. Endlose Strände, an denen Kokospalmen Schatten spenden, locken zum Baden und Faulenzen. Die meisten Besucher zieht es ans Meer. Südlich von Colombo reihen sich die bekannten Badeorte Bentota, Beruwela und Hikkaduwa wie die Perlen auf einer Schnur.
Je weiter die Fahrt nach Norden geht, desto tiefer dringt man in die Geschichte des alten Ceylon ein. Anuradhapura und Polunnaruwa sind uralte Königsstädte. Bereits vor über 2000 Jahren entstanden hier Paläste, Schulen und Krankenhäuser. Der "liegende Buddha" in Polunnaruwa gilt als ein Meisterwerk singhalesischer Steinmetzkunst.
Berichte über Edelsteine lockten bereits in frühester Zeit arabische Händler nach Sri Lanka. Schon Marco Polo war fasziniert von der Grösse der gefundenen Steine. Rund um die Stadt sieht man überall die Eingänge zu den Minen. Trotz ständiger Gefahr, lebendig begraben zu werden, durchwühlen sie den Boden. Wenn die Körbe mit dem Schlamm ausgewaschen werden, hält jeder den Atem an. Ist diesmal der grosse Fund dabei? Berechtigt ist die Hoffnung, denn immer wieder werden grosse Rubine und Saphire gefunden. Ein Stein, der "Blue Bell", ziert sogar die englische Krone.
Auf geheimnisvollen Dschungel mit hohen Urwaldbäumen trifft man im Süden. Wilde Elefanten grasen auf den Lichtungen und in den Wasserlöchern liegen Krokodile auf der Lauer. Den Sonnenuntergang begleiten die Trompetenrufe der Pfauen auf ihren Schlafbäumen. Für Sri Lanka sollte man Zeit mitbringen. Fischerdörfer, Tempel, Teeplantagen und Königsstädte wollen mit Musse erkundet werden. "Ayubowan" - willkommen im strahlend schönen Land.
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