05.11.2002

Abtauchen auf den Bahamas

Von Delfinen, Haien und Korallen

Tauchen lernen auaf den Bahamas
Die Gewässer rund um das Archipel der Bahamas zählen zu den Tauchgebieten der Spitzenklasse. 700 Inseln und Tausende namenloser Sandbänke bilden ein weitverzweigtes Netz aus Land, Flachwasser, Riffen, Buchten und Meeresarmen. Auf der Karibikseite im Westen der Inseln fällt die Landmasse in der Regel seicht ab. Das ruhige Wasser ist auch für Tauchanfänger ideal. Der Atlantik im Osten der Inselkette ist etwas lebhafter. Dank des filternden Kalksteins ist das Wasser klar und die Sicht unübertroffen.

 

Ein einzigartiges Erlebnis ist das Schwimmen mit Delfinen - zum Beispiel auf Blue Lagoon Island auf Nassau oder mit den Programmen der Tauchbasis UNEXSO und der Dolphin Experience auf Grand Bahama. Der Spieltrieb der Meeressäuger und ihre positive Ausstrahlung verzaubern Jung und Alt. In einer geschützten Lagune oder im offenen Meer können Delfin-Fans mit den Tieren Kontakt aufnehmen. Bei der White Sand Ridge vor Grand Bahama leben gefleckte Delfine. Vor der Küste Biminis ist eine weitere Gruppe von 12 bis 20 Tieren zu Hause. Man kann sie per Boot besuchen. Sobald die Tiere auftauchen, steigen die Taucher ins Wasser. Streicheln ist allerdings verboten.

 

In den Creeks von Andros kann man mit Delfinen schnorcheln. Andros gilt aber auch als eines der besten Tiefseetauchgebiete. Östlich der Insel fällt das Meer an der Tongue of the Ocean um 2.000 Meter ab. Zahlreiche Tauchschulen bieten hier Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.

 

Tauchen auf den Bahamas

 

Vor New Providence, Grand Bahama, Long Island und Walker’s Cay in Abaco ist Nervenkitzel pur angesagt. Dicht umkreisen hier Haie das Boot, während die Taucher ins Wasser gleiten. Fütterungszeit: Das Ankerwerfen hat die imposanten Raubfische angelockt. Fast 50 Riffhaie wagen sich an die Taucher heran, nehmen Körperkontakt auf und beschnuppern den Tauchlehrer. Der verteilt gleich einige kulinarische Köstlichkeiten an die stattlichen Seeräuber. Ein gefundenes Fressen - vor allem für die Fotografen.

 

Bereits seit 20 Jahren werden auf den Bahamas Haie gefüttert. Seitdem haben sich mehr als 90.000 Taucher dieses Unterwasserspektakel angesehen. Dabei ist es noch nie vorgekommen, dass ein Teilnehmer von einem Hai verletzt wurde. Taucher können in diesem Gewässer nicht nur Riffhaie, sondern auch Zitronen- und Hammerhaie, Bull Sharks und andere Meerestiere beobachten. An der Shark Buoy (Hai-Boje) fressen die Haie dem Tauchlehrer den tiefgefrorenen Tintenfisch sogar aus der Hand: Gänsehaut garantiert.

 

Letzte Änderung: 05.11.2002
Medien (diese Seite): mela
Autor: mela

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