01.12.2009
Insel Naxos(Kykladen)
Kein Fleckchen ohne Mythologie: Auf Naxos, der mit fast 400 Quadratkilometern größten Insel der Kykladen, soll Zeus aufgewachsen sein. Kein Wunder, dass die Griechen Naxos die "Glücksinsel" nennen. Das vor allem wegen der viele Quellen, die hier sprudeln – und der einladenden Architektur. Schon wer sich dem Hauptort vom Wasser aus nähert, wird von der Schönheit förmlich geblendet. Über den Hang ziehen sich zahllose weiß-blaue Häuschen, über den Dächern thront eine venezianische Burg. Die Strände sind wunderschön, nicht übervölkert und das erfrischende Nass kristallklar. Dabei gilt: je südlicher, desto einsamer.
Gleichwohl zentral gelegen, hat sich Naxos nicht zu einem massentouristischen Ziel entwickelt, sondern empfiehlt sich nach wie vor als Reisedestination für alle, die typisch griechisches Inselleben und eine vielfältige Natur entdecken wollen. Die abwechslungsreiche Topographie führt hinauf bis auf 1.000 Meter, die fruchtbaren Täler werden ausgiebig für die Landwirtschaft genutzt. Sehenswert: die venezianische Burganlage über dem Hauptort, die verlassenen Schmirgelminen an der Ostküste oder das imposante Tor des unvollendeten Dionysos-Tempels des Lygdamis unweit des Hafens.