14.06.2000
EXPO 2000, die Nationenpavillons II
Weitere sehenswerte Pavillons bzw. Stände
Der ungarische Pavillon, der sich als ein nach zwei Seiten hin offenes Oval aus Holz dem Besucher darbietet, ist eine architektonische Meisterleistung. Norwegen beeindruckt durch seine gelungene Trennung der einzelnen Räume. Man gelangt hierbei unter einem Wasserfall vorbei in einen Raum der Stille. Dieser ist, nachdem die Geräuschkulisse auf der Expo durch die zahlreichen Filmdarstellungen und sonstigen akustischen Hintergrundgeräusche in den einzelnen Pavillons und Hallen ein willkommener Ort, einmal tief durchzuatmen und die gesammelten Eindrücke etwas zu verarbeiten.
Österreich präsentiert sich als Land der Ruhe und Erholung.
Wer nach einem langen Tag noch etwas die Füße ausstrecken oder gar ein Nickerchen einlegen möchte, der ist hier genau richtig. Danach in der Rosenberger „Autobahn“- Raststation einen Apfelstrudel und eine Melange zu mehr oder weniger vernünftigen Preisen.
Bei den Schweizern wird der Pavillon selbst zum Ereignis. Nach allen Seiten offen präsentiert sich die Schweiz als Ort der Entspannung. Musiker mit landestypischen Instrumenten lassen das Bauwerk tönen wie ein riesiges, begehbares Instrument, dessen Rhythmus, Melodik und Dynamik ständig wechseln.