04.03.2004

Eine Rundfahrt durch den Sinai - Teil 2

Biblische Orte und Badespaß

Kloster der heiligen Katharina in Ägypten
Wenige Kilometer hinter Abu Rudeis, mündet das Wâdi Sidir in eine acht Kilometer breite und zwanzig Kilometer lange Steppen- und Wüstenebene. Von hier aus führt ein Weg hinauf in die berühmten altägyptischen Türkisminen von Maghara und Sarabit al-Khadim. Maghara, die ältere der beiden Minen, wurde vermutlich zu Anfang des Mittleren Reiches zu Gunsten von Sarabit el-Khadim aufgegeben. In Sarabit el-Khadim findet man neben den Resten eines Hathor Tempels noch unzählige Stellen, die detaillierte Expeditionsberichte tragen.

 

Zurück auf der Küstenstraße, teilt sich der Weg fünfundzwanzig Kilometer weiter erneut. Hier folgt man der rechtwinklig abzweigenden Straße hinauf durch Schluchten und Gebirgsoasen mit Dattelpalmen, und hinein in die schroffe, grandiose Bergwelt des Sinai.

 

Auf diesem Weg gelangt man über die Oase Feiran zum Mosesberg, an dessen Fuß sich das 1.400 Jahre alte Kloster der heiligen Katharina schmiegt. Auf dem 2.285 Meter hohen Gebel Musa, oder Mosesberg, empfing Moses von Gott die Zehn Gebote. Von seinem Gipfel aus hat man einen großartigen Blick auf das Panorama der Bergwelt.

 
Strand Sina-Halbinsel
Fährt man weiter entlang der Küste erreicht man Ras Muhammad, die Südspitze der Sinai- Halbinsel. Die bis zu hundert Meter steilen Felsabbrüche im Meer vor Ras Muhammad bilden eines der interessantesten Tiefenriffe im gesamten nördlichen roten Meer. Hier erwartet den Taucher der 1988 eröffneten Unterwasser-Nationalpark mit einer einmalig unberührten Natur.

 

Von Ras Muhammad aus sind es nur noch wenige Kilometer zum Badeort Sharm el Sheik, einem ausgezeichneten Ausgangspunkt für Tauchfahrten in die umliegenden Tauchgründe. Bis nach Dahab reiht sich nun eine kleine Bade- oder Tauchbucht an die andere. Über Nuweiba führt die Straße schließlich nach Taba oder Elat, wo die drei Länder Ägypten, Israel und Jordanien aneinander angrenzen.

 

Surfer im Roten Meer
 

Letzte Änderung: 04.03.2004
Medien (diese Seite): kihi
Autor: kihi

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