Gran Sabana - eine Hochfläche in Venezuela
Tische der Götter
Beim Betreten der Gran Sabana zeigt sich eine neue Welt. Hier, im Hochland von Guyana, haben sich im Laufe der Jahrmillionen die Flüsse in den Kontinentalblock hineingefressen. Es entstand eine aussergewöhnliche Landschaft. Geprägt durch die Tepuys (Tafelberge), die als Zeugen der Urzeit ihr Dasein bestimmen. Die 450.000 Quadratkilometer umfassende Hochfläche im Südosten von Venezuela mit ihren weiten und flachen Tälern ist von bis zu 1.000 Meter hohen Gebirgesketten umschlossen. Das gesamte Gebiet weist eine sehr alte geologische Formation auf. Die Gesteine der Erdkruste stammen aus der Erdurzeit und formten früher den westlichen Teil des Urkontinentes Gondwana.
Erwähnt sei die gute Bäckerei im Ortskern, in der sich im Laufe des Vormittags viele Reisende treffen, um sich bei einem café con leche (Milchkaffee) und süssem Gebäck auszutauschen.
Die Tour ist etwas mühsam, aber angekommen auf dem Plateau des Tepuy ist der Eindruck gewaltig, jede Mühe vergessen. Eine Insel der Schöpfung mit zum Teil unerforschter Natur.
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