Geschäftiges Serekunda - zweitgrößte Stadt Gambias
Im wirtschaftlichen Zentrum geht es rund
Schon am frühen Morgen, wenn es gerade hell zu werden beginnt, erwacht die Stadt. Ein reges Geschäftstreiben beginnt. Jeder versucht emsig, sein eigenes "business" zu machen. In der Saison werden an jeder Strassenecke für ein paar Dalasi geröstete Erdnüsse angeboten. Neben kleinen Geschäften und dem Privatgeschäftsmann mit dem Bauchladen gibt es Tischlereien, Schlossereien und Supermärkte. In letzter Zeit eröffnen nahezu in jeder Strasse Gamtels. In diesen Geschäften stehen Telefone und Faxe zur Verfügung. Für nur einen Dalasi kann innerhalb Gambias telefoniert werden. Ins Ausland ist es nach 18 Uhr und an den Wochenenden preiswert. Wenn es überhaupt ein Zentrum auszumachen gibt, dann ist es die "garage" - der Busbahnhof. Dort halten und starten alle Buschtaxis.
Und mitten auf dem grossen Platz sitzen Frauen und Mädchen, die oft schon seit 4 Uhr morgens unterwegs sind. Für viele ist es ein langer Weg in die Stadt. Aber zwei, dreimal wöchentlich nehmen sie ihn auf sich. Sie verkaufen ihre Ernte vom Feld und Früchte von den Obstplantagen. Der Platz ist wie ein riesiger Frischmarkt. Mangos, Papayas, Erdnussbutter, Kokosnüsse, Zwiebeln, Fisch ... Und zwischendrin immer die Taxis. In den meisten Taxen haben bis zu 20 Personen Platz. Es gibt keine festgelegten Abfahrtzeiten. Statt dessen wird gewartet, bis das Auto voll ist. Vorher fährt der Fahrer nicht los. Das bunte Markttreiben kann man immer besuchen. Da macht es keinen Unterschied, ob Montag, Dienstag, Sonntag oder Feiertag ist.
Urlaub wie Sie ihn planen