Georgia - Barrier Islands: Inselhopping vor der Küste
Von Norden nach Süden ziehen sich die Barrier Islands
Vor Georgias Küste reihen sich Inseln wie Perlen an einer Kette: Von Norden nach Süden ziehen sich die Barrier Islands. Abwechslung garantiert: Hier wandeln Besucher auf den Spuren der Rockefellers über luxuriöse Anwesen oder auf der Suche nach Einsamkeit durch unberührte Natur.
Wegen der ungewöhnlichen Geologie des Meeresbodens steigt die Flut an Georgias Küsten besonders hoch. Deshalb erstrecken sich über das gesamte Küstengebiet weite Sümpfe, verzweigte Flussmündungen und reizvolle Marsche. Spaziergänge an menschenleeren Stränden, ausgedehnte Sumpfwanderungen, Angeltouren - wer Erholung in einer einzigartigen Landschaft sucht, wird hier schnell fündig.
Cumber Island ist die südlichste aller Inseln und geschütztes Gebiet. Hier gibt es mehr Wildschweine und Wildpferde als Menschen. Täglich ist nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern zugelassen. Die Liste von Anfragen ist lang, besonders Camper reizt die unberührte Wildnis der Insel. Manchmal muss der Besuch ein ganzes Jahr im Voraus reserviert werden.
Ganz in der Nähe liegt der Okefenokee Swamp Park, das größte Süßwasser-Sumpfgebiet Nordamerikas. Die Indianer nannten die Gegend das "Land der bebenden Erde", weil sich das unter Wasser liegende Moor unter den Füßen bewegt. Regelmäßig werden Wanderungen durch den Park angeboten. Doch das Kanu ist die beste Methode, um das Gebiet zu erkunden. Auf dem stillen, schwarzen Wasser treibend kann man wunderbar die umliegende Gegend beobachten. Mit etwas Glück bekommt man auch einige Alligatoren zu sehen.
Deutlich hektischer geht es weiter nördlich zu. Hier liegen die "Goldenen Inseln" von Georgia: St. Simons, Jekyll-, Little St. Simons- und Sea-Island. Ein Teil der Inselgruppe ist über Brücken mit dem Festland verbunden. Die Gegend gilt als Sport- und Shopping-Paradies, wird von Familien, Pärchen und Geschäftsleuten gleichermaßen geschätzt. Jekyll-Island war früher unter dem Namen Millionärs-Insel bekannt. Zur Jahrhundertwende pflegten hier die reichsten Familien des Lands zu residieren - die Rockefellers, die Vanderbilts, die Morgans. Heute dürfen es auch Normalsterbliche wagen, die Insel zu betreten. Neben Golfplätzen, Reit- und Wandertouren gibt es auch einen Wasserpark für Kinder.
Hoch im Norden angekommen, lohnt sich ein Wechsel auf das Festland. Fast an der Grenze zu South Carolina befindet sich Savannah, Georgias älteste Stadt. Dank umfangreicher Restaurierungen lebt hier noch der Charme alter Tage. Herzstück der Stadt sind 24 Marktplätze, die von zahlreichen Antiquitätenläden und Kunstgalerien umsäumt werden. Überhaupt ist die Kunstszene in diesem Städtchen besonders ausgeprägt, was sicher am örtlichen Savannah College of Art and Design liegt. Kunstmuffel müssen sich jedoch nicht scheuen, die Studenten sorgen auch für ein ausgeprägtes Nachtleben.
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