Geographie und Natur im kleinsten Staat Afrikas
Am Rand der Tropen
Charakteristisch und beeindruckend anzusehen sind die Mangroven-Dickichte in den Mündungsgebieten des Flusses. Die Mangrove, eine Pflanzengattung, besteht aus immergrünen, baumartigen Salzpflanzen, die im brackigen Übergangsbereich von Salz- und Süßwasser gedeihen. Durch ihre langen Stelzwurzeln, die senkrecht aus dem Wasser herausragen, sind sie gut zu erkennen. Allerdings sind die Mangrovenwälder in letzter Zeit vor allem durch Holzeinschlag und Dürreperioden bedroht.
Im Mündungsdelta des Gambia River liegt die Hauptstadt Banjul (ca. 60.000 Einwohner). Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Freihandelszone Banjul ist der Tiefseehafen. Wirtschaftliche Kapitale des Landes ist aber Serekunda (nach Schätzungen über 150.000 Einwohner), die hektischste, aber auch bunteste Stadt Gambias.
Auf den lokalen Märkten wird je nach Saison mit Mangos, Papayas, Kokosnüssen, Bananen, den koffeinhaltigen Nüssen des Kola-Strauches, Erdnüssen, Grapefruits und Melonen gehandelt. Wichtigste Nutzpflanzen sind Reis, Mais, Maniok, Süßkartoffeln und Sorghumhirse. Sehr wichtig für die Versorgung der Bevölkerung sind auch die reichhaltigen Fischvorkommen im Atlantischen Ozean. Die Fauna Gambias wird oft als Vogelparadies bezeichnet. Ebenso können Affen in freier Wildbahn beobachtet werden. Und ab und zu sollen Flusspferde und Krokodile im Gambia River auftauchen. Zahlenmäßig gross ist die Insektenwelt. Insbesondere die Anophelesmücke als Überträger der Malaria ist gefürchtet.
Urlaub wie Sie ihn planen