Farbenfrohes Seoul
Kontrastreich und farbenfroh
Eine Vielzahl internationaler Restaurants, europäischer Cafés und Bars im amerikanischen Stil drängeln sich zwischen Einkaufsstraßen und hochaufragende Bürogebäude. Traditioneller geht es auf der Nordseite zu. Hier findet der Besucher restaurierte Paläste, konfuzianische Schreine und buddhistische Pagoden direkt neben übervollen traditionellen Märkten und Antiquitätenläden. Kleine Seitengassen stecken oft voller Überraschungen - hier ein prachtvoll geschnitztes Tor, dort eine geheimnisvolle Steinskulptur.
Besonders schräge Unterhaltung wird im Nanta-Theater geboten. Die preisgekrönte Show verbindet das Spiel traditioneller Schlaginstrumente mit moderner Küche. Das Ergebnis ist eine urkomische Schlagzeug-Performance auf Töpfen, Pfannen und Eimern, bei der Stäbchen, Pinsel und Messer durch die Gegend fliegen.
Im Itaewon-Bezirk fühlt sich die Mehrheit der europäischen Besucher wahrscheinlich am ehesten Zuhause. In den gleichsam Tür an Tür liegenden Geschäften, Bars und Restaurants versteht und spricht beinahe jeder Einheimische Englisch. Itaewon ist nicht nur ein idealer Platz, um sich Schuhe und Kleidung auf Maß anfertigen zu lassen, sondern ist obendrein Zentrum des irrlichternden Nachtlebens. Viele Bars und Diskotheken sind hier bis in die Morgenstunden geöffnet.
Für Abenteuerlustige bietet Seoul zwei riesige traditionelle Märkte, Namdaemun und Dongdaemun, die Einblicke in das bodenständige Korea geben. Käufer, die zähes Verhandeln nicht scheuen, können hier fast alles zu günstigen Preisen erstehen. Stehvermögen ist jedoch Voraussetzung: Die beste Zeit zum Einkauf ist hier zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang.
Urlaub wie Sie ihn planen