15.11.2009

Dodekanes: Insel Rhodos

Dodekanes: Insel Rhodos
Blütenteppiche von Hibiskus, Oleander und Jasmin, leuchtende Orangen- und Palmenhaine. Die Luft ist erfüllt von Salbei-, Majoran und Lavendelduft. Eine Symphonie der Aromen: Rhodos im Frühjahr. Doch auch zur übrigen Zeit des Jahres ist die größte der Dodekanes-Inseln eine Reise wert. 

 

Im Altertum galt das viertgrößte Eiland Griechenlands als Insel des Sonnengottes Helios - aus gutem Grund: Über Rhodos scheint an mehr als 300 Tagen im Jahr die Sonne. Die touristischen Zentren finden sich zumeist im Norden und reichen an der Ostküste bis Faliraki. Hier gibt es einen der schönsten Sandstrände, großzügig und wegen seines sanften Abfallens ideal für Familien und Kinder. Der Süden hingegen hat sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt. Einsame Landschaften von spröder Schönheit mit vereinzelten Bergdörfern bestimmen die Szenerie.

 

Hippodames von Milet erbaute Rhodos 408 v. Chr im Norden der Insel. Reste der ursprünglichen Stadt finden sich heute rund drei Kilometer vom heutigen Rhodos entfernt in südlicher Richtung. Attraktion ist die "Ritterstraße", gesäumt von historischen Herbergen aus der Epoche der Kreuzritter. Lebendiges Zentrum der Inselhauptstadt ist der Mandrakihafen mit unzähligen Cafés, Bars und Tavernen sowie den auffälligen Windmühlen. An der Hafeneinfahrt stand einst der sagenumwobene Koloss von Rhodos, sechstes von sieben Weltwundern, durch ein Erdbeben vor mehr als zwei Jahrtausenden zerstört. Heute liegen hier Segeljachten und Motorboote neben traditionellen Kaikis.

 

Letzte Änderung: 15.11.2009
Medien (diese Seite): cleb
Autor: cleb

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