29.11.2000

Die Welt im Wallis

Kleines Land - starke Kontraste

Bergdorf im Wallis
Das Wallis, das sind Viertausender in Hülle und Fülle und auch das milde Rhonetal. Das Wallis ist der Genfer See und auch die zahlreichen Seitentäler, von denen jedes seinen eigenen Charakter bewahrt hat. Hier die karge Landschaft des Hochgebirges, dort das saftige Grün der Mittelmeervegetation im Rhonetal. Hier stille kleine einsame Dörfer, dort das quirlige Leben der Städte Genf und Lausanne. In den mittleren Höhenlagen findet man ausgedehnte Bergwälder und saftige Alpweiden und in den höheren Lagen der phantastischen Bergwelt begeistern hohe Gipfel, klare Bergseen und Wildbäche den Naturliebhaber. Das ist der Reiz des Wallis.

 

Je nach Jahreszeit entfalten die einzelnen Gegenden auch ihren besonderen Flair. So ist das Frühling und der Oktober mit seinen goldenen Weinstöcken die ideale Reisezeit für das Rhonetal. Hervorragende Rotweine, wie der Dole oder der Pinot Noir oder der leichtere Goron werden hier angebaut. Vom Frühsommer bis zum Herbst laden die höher gelegenen Seitentäler zum Wandern und die vielen hohen Berge zum Bergsteigen ein. Der Winter, von Dezember bis April, ist die Zeit der Wintersportler.

 

 

Berge im Wallis

Kleine Dörfer mit alten Holzhäusern klammern sich förmlich an die Berghänge. In den zahlreichen romantischen Seitentälern liegen viele schöne Urlaubsorte, die bekanntesten sind Saas Fee im Saastal und Zermatt im Mattertal, das vom Matterhorn überragt wird.  Zermatt ist  ein überaus beliebtes Ausflugsziel und renommiertes Wintersportzentrum.  Da im Ort selbst keine Autos zugelassen sind, ist  man entweder zu Fuß oder mit Pferd und Wagen unterwegs. Die Wanderwege sind gut markiert, Seilbahnen, Ski- und Sessellifte erschließen auch die Hochlagen. Somit kommen erholungssuchende Bergwanderer und ehrgeizige Bergsteiger gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch Europas höchste Seilbahn ist hier zu finden, sie führt auf das Kleine Matterhorn bei Zermatt.

 

Es gibt noch weitere Superlative. In den Walliser Alpen liegen nicht nur die höchsten Gipfel der Schweiz, mit der Dufourspitze (4634 m), dem Dom (4545 m), dem Weißhorn (4507 m) und dem Matterhorn (4477 m), sondern auch die größten Schweizer Gletscher, nämlich der 25 Kilometer lange "Große Aletschgletscher", der 87 Quadratkoilometer bedeckt und auch der berühmte Rhonegletscher. Daneben sind auch die Eisgrotte bei Gletsch sowie der unterirdische See bei St-Léonard sehr sehenswert.

 

Nicht zuletzt kann auch die historische Kleinstadt Brig am Südufer der Rhone mit etwas Besonderem aufwarten, denn dort steht das bedeutendste Barockschloß der Schweiz, das Stockalperschloß. Ebenfalls sehenswert und gute Ausgangspunkte für Ausflüge in die Umgebung sind der Bischofssitz Sion (Sitten) und Martigny  mit seiner Burgruine.

 

Letzte Änderung: 29.11.2000
Medien (diese Seite): beat
Autor: beat

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