Die Lagunenstadt Venedig
Stadt der Gondeln und Kanäle
Und das ist auch die beste Art, Venedig zu erleben: Loslaufen. Atmosphäre aufnehmen, lauschen, gucken. Dabei in den kleinsten Bars und Restaurants Station machen, ein Glas Wein ("Ombretto", kleiner Schatten, sagen die Einheimischen dazu) trinken oder ein Trammezzino essen, jene dreieckigen Toasts mit allerlei appetitlichen Belägen.
Venedig ist die Stadt der Gondeln und Kanäle, nur hier gibt es diese eigenwilligen schwarzen Boote. Eine Gondelfahrt gehört einfach dazu in dieser merkwürdigen Stadt. Ja, es ist kitschig, aber vielleicht gerade deswegen.
Ein paar Tage in Venedig gehen rasend schnell vorbei. Es gibt ja auch so viele Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen: Schlendern, den Schiffsverkehrs auf dem Canale Grande beobachten, die hervorragenden Restaurants mit ihren Meeresfrüchten ausprobieren, einige der ungezählte Kulturveranstaltungen, Palazzi und Museen besuchen oder einfach am Lido, dem legendären Strand relaxen.
Das vielleicht größte Problem Venedigs - gleichzeitig auch der größte Segen - sind die Touristen. Reisebusse und Züge spülen ununterbrochen Besucher in die Lagunenstadt. Deswegen ist bei Insidern Venedig im Herbst und Winter beliebter, da ist einfach weniger los - die Zeit des Carnevale einmal ausgenommen.
Doch es gibt auch noch einen anderen Trick, Venedig "für sich" zu haben: Ein Hotel in der Stadt buchen und sehr früh aufstehen. Kurz vor sieben strömen die ersten japanischen Busgruppen über Markusplatz und Rialtobrücke - doch bis dahin, im Halbdunkel des frischen Tages, ist Venedig leer, entfaltet die wunderbarste aller Städte ihren Zauber - ganz exklusiv.
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