Die Altstadt von Jerusalem
Geschichte auf Schritt und Tritt
Über den alten jüdischen Friedhof und das Katrin Tal hinweg blickt man auf die Altstadt und den Felsendom, auch Omar Moschee genannt - das Wahrzeichen Jerusalems. Die schönste Aussicht über die Stadt bietet sich früh am Morgen, wenn die hellen, sandfarbenen Gebäude im Sonnenlicht leuchten und die goldene Kuppel des Domes weithin sichtbar erstrahlt.
Jerusalems Geschichte spiegelt sich in dem Kunterbunt der Menschen und Kulturen wieder. Besonders deutlich wird dies in der Altstadt, die nach den unterschiedlichen religiösen Gruppen in ein armenisches, ein jüdisches, ein christliches und ein muslimisches Viertel unterteilt ist. Und obwohl nur wenige Meter voneinander entfernt, eröffnet sich in jedem eine eigene Welt.
Biegt man eine Querstrasse weiter in das jüdische Viertel, nimmt der Lärm zusehends ab. Hier herrscht gemessene Gediegenheit. Das in den Kämpfen 1948 und 1967 weitgehend zerstörte Viertel wurde mit viel Liebe und Sorgfalt wieder aufgebaut. Die Häuser und Strassen bestehen durchgängig aus Jerusalemer Naturstein, was dem ganzen Viertel einen freundlichen, heiteren Charakter verleiht.
Neben dem jüdischen liegt das armenische Viertel. Die rund 2.000 Armenier Jerusalems leben verhältnismässig zurückgezogen, Stille herrscht in den mittelalterlichen Gassen, in die sich kaum ein Tourist verirrt und wo man sich zurückversetzt fühlt in das Jerusalem der Kreuzfahrer und Ritter. Schliesslich sei noch das christliche Viertel erwähnt, das jedoch weniger charakteristisch und ausgeprägt ist als die anderen. Dann und wann sieht man einen Mönch in Kutte durch die schmalen Strassen des Viertels huschen, jedoch offenbart sich im allgemeinen die christliche Prägung eher im Angebot der Souvenirs und Devotionalien.
Urlaub wie Sie ihn planen