Der Zauber von Usbekistan
Ein Land wie Samt und Seide
Seit 2.000 Jahren verbindet die Grosse Seidenstrasse Orient und Okzident. Endlose Karawanen - von China oder Venedig kommend - zogen quer durch Usbekistan. Händler brachten aus Asien exotische Gewürze und prächtige Stoffe mit. An der Seidenstrasse entstand im Laufe der Zeit ein reger Kulturaustausch zwischen Morgen- und Abendland. Noch heute ist er an der bezaubernden Vielfalt der usbekischen Städte abzulesen. Der zentralasiatische Staat hat mit seinen prachtvollen Bauwerken und seiner weit zurückreichenden Geschichte nichts von seiner Ursprünglichkeit eingebüsst. Wer Usbekistan heute bereist, wird sich dem Zauber des Landes nicht entziehen können.
Ein anderer bestimmender Charakterzug: Der unersättliche Wissensdurst. Die Usbeken lieben es, in Teehaus oder Basar zusammenzusitzen und über Gott und die Welt zu plaudern. Der Basar dient nicht nur als Markt für Waren und Gegenstände aller Art, er ist auch Informationsbörse. Darüber hinaus gibt es hier günstigste Angebote und Souvenirs am laufenden Meter: Traditionelle Stickereien, Nationalkostüme, Kleider aller Art, verzierte Messer, Keramikarbeiten und Holzschnitzereien. Kräftiges Handeln wird nicht nur geduldet, sondern geradezu erwartet.
Die usbekische Küche gilt als eine der besten Asiens. Teilweise sind die Rezepte jahrhundertealt. Traditionelle Rituale bei der Zubereitung gehören noch heute zum Koch-Alltag. Grundnahrungsmittel ist das Brot, das in früheren Zeiten heilig war. Das Nationalgericht der Usbeken ist Plow, ein Reisgericht, das zu jedem Anlass serviert wird. Einem guten Plow werden verschiedene Gewürze, Erbsen, Quitten und Rosinen beigegeben.
Noch ist Usbekistan ein Geheimtipp für Globetrotter. Weitab der Tourismuszentren kann hier noch der unverfälschte Orient mit all seiner Magie und Mystik entdeckt werden.
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