Aruba und die ABC-Inseln
Windmühlen im Paradies
Im Inselinneren findet sich sogar eine Wüste mit Kakteen und bizarren Felsformationen. Lange bevor die ersten Europäer auch dieses Paradies eroberten, kamen Caiquetio-Indianer vom südamerikanischen Festland herüber. Ihre Wandmalereien kann man in den Kalksteinhöhlen von Fontein sowie bei den grossen Felsformationen von Ayo und Arikok bewundern. Der Weg dorthin ist jedoch ein wenig beschwerlich, Wagen mit Allradantrieb sind ratsam. Aber keine Angst: Verirren kann man sich so gut wie nicht. Die markanten Divi-Divi-Bäume, welche überall zu finden sind, geben einen wunderbaren Kompass ab. Durch die konstanten Passatwinde zeigen die Stämme und das Geäst stets in Richtung Südwesten - dahin, wo die Touristen-Resorts liegen.
Kein Aruba-Trip ist komplett ohne den Besuch der Hauptstadt Oranjestad, Dreh- und Angelpunkt des Insellebens. Spätestens hier spüren Besucher den Einfluss der Holländer, die die Karibikinsel seinerzeit kolonialisierten: Reich verzierte Giebelhäuser in allen erdenklichen Pastelltönen zieren die Strassen, Holzschuhe werden zum Verkauf angeboten, sogar eine Windmühle ist zu sehen - sie wurde stückweise aus Holland importiert und beherbergt heute ein Restaurant. In Oranjestad steht auch das älteste Gebäude der Insel, Fort Zoutman. Jede Woche findet hier das Bonbini-Festival statt, ein Markt mit Kunsthandwerk, Folkloretänzen und kulinarischen Spezialitäten.
Besonders populär ist das so genannte Drift Diving. Dabei lassen sich die Taucher einfach von der Strömung mitführen. Für Gäste ohne Tauchschein gibt es Alternativen für die Expedition unter Wasser: Das Glasbodenschiff oder ein U-Boot.
Urlaub wie Sie ihn planen