11.11.2009

Wellness: Magische Aromen

Ganz und gar nicht schnuppe: Duftstoffe sorgen für gute Laune, stimulieren die Sinne und laden ein zum Relaxen. Das richtige Näschen fürs Wohlfühlen: Bereits vor 6.000 Jahren entwickelten die Ägypter in ihren Tempeln die Aromatherapie. Aber auch Chinesen und Polynesier lassen sich seit Jahrtausenden von der Magie duftender Pflanzenessenzen verzaubern.

 

Thalasso Wellness

 

Hochwirksame Pflanzenkonzentrate aus Blüten, Blättern Nadeln und Wurzeln sorgen für Wellness pur. Über die Atemwege und die Haut nimmt der Körper die Wirkstoffe der ätherischen Öle auf. Düfte wirbeln die Hormone durcheinander und regen das Immunsystem an. Wohlriechende Alleskönner: Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Hautprobleme, Magen-Darm-Beschwerden und Wunden lassen sich mit Hilfe der Wunderkonzentrate erfolgreich behandeln. Mittlerweile sind die Wirkungen der olfaktorischen Freuden auch wissenschaftlich belegt.

 

Aromen für Kopf und Bauch
Haarpflege, Riechfläschchen, Kompresse oder Sauna-Aufguss - wohlige Aromen sind zu vielen Gelegenheiten willkommen. Kombiniert mit warmen Bädern oder entspannenden Massagen wirken die Konzentrate noch mal so gut. Darüber hinaus kann man in der Aromaküche Speisen und Getränke mit Essenzen und ätherischen Ölen verfeinern. Doch schon eine Duftlampe zu Hause kann kleine Wunder bewirken: So wirkt beispielsweise Rose antidepressiv, Orange und Eukalyptus relaxend. Auch Aromaöle wie Anis oder Fenchel entspannen, Salbei und Jasmin hingegen lösen Krämpfe - und Kamille heilt Entzündungen. Bei Husten und Schnupfen wirken Thymian oder Pfefferminzöl schleimlösend. Wer öfter unter Magenschmerzen leidet, sollte Nelkenöl probieren.

 

Eine Frage der Konzentration
Damit keine roten Pusteln entstehen: Ätherische Öle sollten nicht in hoher Konzentration angewendet werden, andernfalls kann leicht eine Allergie ausgelöst werden. Deshalb besser verdünnen. Einzige Ausnahme: Wenn der Schädel brummt, darf man Pfefferminzöl ruhig auch einmal in Reinform auf die Schläfen tupfen. Trotz aller Pluspunkte: In einigen Fällen sollte man die Finger von den duftigen Ölen lassen. Thymianöl tut bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder zu hohem Blutdruck gar nicht gut. Auch Schwangere sollten es lieber meiden. Und da es durch den hohen Mentholgehalt stark haut- und schleimhautreizend ist, sollten auch Kleinkinder damit nicht bedacht werden.

 

Weniger ist mehr
Auch bei Duftlampen ist weniger mehr. Faustregel für den Alltag: Man sollte die Öle gerade noch so riechen können - dann entfalten sie die beste Wirkung. Auch bei der Massage niemals pur auf die Haut auftragen: Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Wirkstoffgemische, die immer mit einem Basisöl vermischt werden müssen. Auf die richtige Dosis kommt es an: Für Vollbäder reichen fünf bis zehn Tropfen, für Duftlampen fünf Tropfen - und Kompressen entfalten mit ein bis drei Tropfen optimale Wirkung. Wenn Aromaöle für Massagen eingesetzt werden: Ihr Anteil am Basisöl sollte maximal drei Prozent betragen.

 

Letzte Änderung: 11.11.2009
Medien (diese Seite): haes
Autor: haes

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