12.03.2004

Jerez de la Frontera

Sherry, Pferde und Fiestas

Kirche in Jerez de la Frontera
Umgeben von fruchtbarer Hügellandschaft, ca. 30 Autominuten von der Costa de la Luz entfernt, liegt Jerez de la Frontera. Den Zusatz "de la Frontera" verdankt die Stadt der Tatsache, dass sie einst Grenzstadt zwischen maurischem und christlichem Gebiet war. Heute ist Jerez vor allem bekannt für seinen weltberühmten Sherry, seine rassigen Pferde und seinen Flamenco. Für Besucher der Costa de la Luz ein absolutes Muss!

 

Mit ca. 190.000 Einwohnern ist Jerez grösser und reicher als die Provinzhauptstadt Cádiz. Hier haben die Sherry-Barone das Sagen. Das Stadtbild ist geprägt von den herrschaftlichen Bodegas der grossen Sherry-Barone wie z.B. Domecq oder Gonzales-Byass. Umgeben von hohen Mauern, heben sie sich augenfällig vom übrigen Stadtbild ab. Nicht versäumen sollte man daher eine Führung durch eine der unzähligen Bodegas der Stadt, um hinterher vom köstlichen "Vino de Jerez" - uns besser als Sherry bekannt - zu kosten.

 

Doch nicht nur Wein-, sondern auch Pferdeliebhaber kommen in Jerez voll auf ihre Kosten. Hier findet jedes Jahr in der ersten Maihälfte die "Feria del Caballo" statt, bei der die besten Stierkämpfer, Flamencotänzer und Reiter auf wunderschönen andalusischen Pferde ihre Künste zeigen.

 

Bodegas in Jerez de la Frontera
Besucht man zu einem anderen Zeitpunkt die Stadt, kann man in der berühmten "Königlichen Andalusischen Schule der Reitkunst" - dem Pendant zur Spanischen Hofreitschule in Wien - diese rassigen Pferde bewundern.

 

Weitere Höhepunkte von Jerez sind sicherlich noch ein Besuch der Formel-1-Autorennstrecke, Spaniens einzige Grand-Prix-Strecke oder ein Bummel durch die hübsche Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem Alcázar aus dem 12. Jhd. oder der Kathedrale San Salvador.

 

Letzte Änderung: 12.03.2004
Medien (diese Seite): sage
Autor: sage

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