Britisches Gibraltar
Fish and Ships unter der Sonne Spaniens
Seit 1704 ist Gibraltar britisches Hoheitsgebiet und den Spaniern ein Dorn im nationalen Auge. Das hindert jedoch die spanische Bevölkerung nicht daran, Gibraltar all wöchentlich einen Besuch abzustatten, um dort zollfrei einzukaufen. Touristen hingegen erwartet ein starker Kontrast zu Spanien: Kaum, dass man die mit dem spanischen Festland verbundene Landenge - die übrigens gleichzeitig als Hauptstrasse zur Grenze als auch als Fluglandebahn dient - überschritten hat, fühlt man sich wie in einem anderen Land.
Kaum etwas erinnert mehr an Spanien. Zwar verzichten die Gibraltesen auf den Linksverkehr, doch das bunte Sprachgemisch und die einzigartige Mischung maurischer und spanischer Architektur verbunden mit Baustilen aus der britischen Kolonialzeit gibt der Stadt ihren eigenen, überaus charmanten Charakter.
Das Stadtzentrum, allen voran die Main Street mit vielen bekannten Geschäften von der neuesten britischen Mode bis hin zum "Ramschladen", oder die Fussgängerzone von Irish Town mit ihrem historischen Kaffeehaus, irischen Pubs und vielen multikulturellen Restaurants bietet für jeden Besucher den richtigen Zeitvertreib. Gezahlt werden darf hier übrigens auch in Peseten.
Nicht versäumen sollte man eine Fahrt auf den berühmten Affenfelsen, auf dem die einzige, in Europa freilebende Affenart, die Berberaffen, ein Zuhause gefunden hat. Von den Briten im 18. Jhd. eingeführt, sind diese frechen Kerlchen heute ein beliebtes Photoobjekt und so manchen Besucher necken sie allzu gern. Von fast allen Punkten auf dem oberen Felsen hat man hier einen phantastischen Blick auf das Meer, bei gutem Wetter sieht man hinüber bis zum afrikanischen Kontinent.
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