10.05.2005

Amalfi, Positano und Ravello

An der Costa Amalfitana

Amalfi
Eine der schönsten Traumküsten des Mittelmeeres beginnt südlich von Sorrent auf der Südseite der Halbinsel: die Costa Amalfitana. Man sollte sich Zeit lassen, um eine der schönsten Routen des Mittelmeeres mit den steilsten Küstenabschnitten zu geniessen. Die Strasse ist circa 40 Kilometer lang und schlängelt sich durch enge Buchten den Hang entlang und gibt fast nach jeder Kurve einen herrlichen Ausblick auf das glitzernde Meer frei.

 

Nach einer kurven- und panoramareichen Fahrt erreicht man Positano, dessen Häuser sich stufenweise an die Hänge schmiegen, die steil zum Meer hin abfallen. Der Autoverkehr ist aus der Innenstadt verbannt. Schmale Gässchen schlängeln sich durch die Front der weiss, rosa und gelb getünchten Häuser zum Meer hinab. Zum Strand hin reihen sich hier Boutiquen, Andenkenläden und verwinkelte Wohnhäuser aneinander. Viele Künstler haben sich hier angesiedelt und beherrschen heute vielfach das Strassengeschehen.

 

Fährt man auf der kurvenreichen Strasse weiter, kommt man nach Praiano, einem idyllischem Badeort, umgeben von Gärten und vielen Olivenhainen. Tauchmöglichkeiten bietet eine Einbuchtung zwischen den abfallenden Hängen: "Marina di Praia" mit Strand am Meer, früher ein Fischerort. Heute haben sich hier kleine Pensionen mit guten Fischrestaurants angesiedelt. Bei der Weiterfahrt überquert die Küstenstrasse den dramatischen Fjord von Furore, eine enge schluchtartige Bucht, an dessen Hängen sich uralte, heute verlassene Fischerhäuser krallen.

 
Zitronen auf Capri
Nach einigen aufregenden Kilometern erreicht man die Stadt Amalfi, die an den Hängen eines zum Meer hin geöffneten steil abfallenden Tals, dem "Valle dei Mulini", liegt. Amalfi ist nur über Treppen- Gässchen zu begehen, so eng und steil ist es. Über einer langen, breiten Treppe ragt der Dom, einer der Hauptattraktionen von Amalfi, empor. Die kleine, sich zum Meer hin öffnende Bucht, mit schmalem Ufer ist Hafen, Strand und Fischereihafen in einem. Besonders reizvoll und malerisch ist der kleine Ort Atrani mit seinen weissen Häusern, der sich gleich an Amalfi anschliesst. Hier wohnte bereits zu Amalfis grossen Zeiten die reiche und noble Bevölkerung.

 

Fährt man von hier aus weiter ins Landesinnere erreicht man in hinreissender Höhe das Städtchen Ravello. Sehenswert sind hier der Dom und vor allen Dingen die "Villa Rufolo" mit ihrem herrlichen Park. Schon Richard Wagner war hiervon begeistert. Ein wahrhaftiges Paradies für Romantiker.

 

Letzte Änderung: 10.05.2005
Medien (diese Seite): beat
Autor: beat

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