10.03.2004

Carveiro, Sagres, Tavira und Vilamoura

Streifzug durch die Orte der Algarve

Leuchtturm an der Costa Vincentina
Nur 5 Kilometer von Lagoa, einem wichtigen Weinort der Algarve entfernt, befindet sich das kleine Fischerdorf Carveiro direkt am Meer. Der Ort liegt in einer kleinen Bucht, deren Mittelpunkt ein kleiner Strand ist. Fischer mit ihren Booten und Badegäste teilen sich ihn friedlich. Rechts und links an den Seiten der Bucht steigen die Häuser malerisch den Hang hinauf. Mittelpunkt des Ortes ist ein kleiner Platz, direkt am Strand. In den umliegenden hübschen Ferienhausanlagen haben auch viele Prominente ihr Feriendomizil. Zahlreiche interessante Strandbuchten laden zum Baden ein.

 

Sagres, der südwestlichste Ort Europas, liegt an einem der unwirtlichsten Küstenstreifen der Algarve. Hier weht fast ständig ein rauer Wind. Die Luft ist meist ein paar Grad kälter und ab und zu versinkt der Küstenstreifen im Dunst und Nebel. Sagres ist Ausgangspunkt für Besichtigungen des "Fortezza do Beliche" mit seinen wuchtigen Mauern am Cabo de Sao Vicente (auf deutsch: Kap Sankt Vinzenz). Auch an dieser rauen und einsamen Westküste der Costa Vincentina zu finden ist der 60 Meter über dem Meer gelegene Leuchtturm,  dessen Lichtkegel bis zu 90 km über den Atlantik reicht und der als einer der lichtstärksten Leuchtturme Europas gilt.

 

Rund 20 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt breitet sich rechts und links des Rio Gilao die Stadt Tavira aus. Beide Teile der Stadt werden durch eine alte Brücke aus der Römerzeit miteinander verbunden. Tavira gilt auch als Stadt der Kirchen mit ihren mehr als 30 Kirchen, Kapellen und Klöstern. Viele halten Tavira wegen ihrer interessanten, alten und unzerstörten Architektur für die schönste Hafenstadt Portugals. Zum Baden fährt man mit dem Boot auf die vorgelagerte Badeinsel Ilha de Tavira.

 

Haus an der Algarve mit Blick auf Meer
In den 60er Jahren entstand der Ort Vilamoura auf dem Reisbrett. Er ist vorbildlich gelungen. Selbst der Naturschutz und die Archäologie wurden bei der Planung berücksichtigt. So kann man im Cerro da Vila Ausgrabungen aus der Zeit der Römer und der Mauren bewundern. Mittelpunkt des Ortes ist der Yachthafen, der Marina, mit fast 1.000 Liegeplätzen. Eine bunte Häuserfront mit Arkaden, Türmchen und Erkern bildet für ihn einen bunten Rahmen. Der Aktivurlauber findet hier ein Paradies vor. Wassersportler aller Art, Golfspieler, Tennisspieler, Pferdefreunde und sogar Sportschützen kommen hier auf ihre Kosten.
 

Letzte Änderung: 10.03.2004
Medien (diese Seite): beat
Autor: beat

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