Perle der türkischen Südküste
Touristisches Multitalent an der türkischen Riviera
Wichtiger Anziehungspunkt in der Stadt, die am Fuss einer Felsenhalbinsel liegt, ist die im 13. Jahrhundert erbaute seldschukischen Festung. Die ca. sechs Kilometer über den Dächern von Alanya gelegene Felsenanhöhe kann sowohl erwandert als auch erfahren werden. Ein wunderbarer Blick über die Bucht von Alanya und das Meer wartet dort, die Geschäftigkeit und der Lärm von den Strassen Alanyas sind vergessen.
Besonders eindrucksvoll sind die Sonnenaufgänge, die ein Farbenspiel unvergleichbarer Schönheit bieten. Zusammen mit dem Muezzin begrüsst man den Tag, und langsam kann man den kleinen grünen, von Lorbeersträuchern gesäumten Pfad hinabsteigen und wieder eintauchen in den städtischen Trubel.
In dem im Hafen befindlichen Roten Turm (Kizil Kule), der einst der Verteidigung der 200 Meter entfernten Schiffswerft (Tersane) diente, befindet sich heute ein ethnologisches Museum. Der Überlieferung nach schenkte der Römer Antonius der Königin Kleopatra einen Teil von Alanya. So verwundert es nicht, dass der schönste Strandabschnitt im Westen des Ortes nach der bekannten, ägyptischen Pharaonin benannt wurde.
Auf jeden Fall sollte der Besucher vom Hafen aus die Gelegenheit nutzen, um mit dem Boot die an der Westseite befindlichen Höhlen (Liebeshöhle, Tropfsteinhöhle) zu besichtigen. Alanyas unzählige Schmuck-, Textil- und Ledergeschäfte sind bei Türkeiurlaubern bekannt und beliebt, denn hier lässt es sich gut handeln. Auch den großen, sehr landestypischen Gewürzmarkt, der einmal wöchentlich stattfindet, sollte man sich nicht entgehen lassen.
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