22.09.2003

Abenteuer in USA-Naturparks

Wandern auf dem Meeresboden ohne Wasser

Utah - Nationapark
Es gibt kaum ein Land, das mehr Nationalparks aufweist wie die USA. Innerhalb der Staaten aber gibt es einen Bundesstaat, der durch die große Anzahl seiner Parks noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dabei sprechen wir von dem „kleinen“ Bundesstaat Utah, der von der Natur als ein ganz spezieller Ort geschaffen wurde.

Wer träumte nicht schon einmal davon, auf dem Meeresboden wandern und ihn erkunden zu können. In Utah ist dies kein Problem. Vor Millionen von Jahren, als der „Kontinent Amerika“ als mächtige Steinplatte noch unter Wasser lag, schuf der Ozean mit und aus rotem Sand eine Traumlandschaft mit Bögen, Brücken, Säulen und Statuen wie von einem anderen Stern.

 

Die Zeit verging, die Erdkruste bewegte sich, verschob sich, zerriss, bildete Kontinente und Gebirge, in dem die geborstenen Platten sich aus dem Meer erhoben. Das abfliessende Meer hinterliess eben jene bizarre Landschaft, wie sie sonst nirgends mehr zu finden ist: Ein Meeresboden ohne Wasser, mit neuen Bewohnern zwar, aber mit der gleichen friedlichen, verträumten Atmosphäre, als wäre es Teil des (wörtlich zu nehmenden) „pazifischen“ Ozeans.

 

Es ist in der Tat ein Erlebnis, dies einmal gesehen zu haben. Ob Canyonlands, Arches, Natural Bridges oder einer der anderen Parks, egal ob zu Fuss, mit dem Jeep oder dem Mountain-Bike: Utha ist es wert, erkundet und erobert zu werden.

 

Letzte Änderung: 22.09.2003
Medien (diese Seite): crpt
Autor: crpt

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